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Auf den Pfaden der Erleuchtung - mit GugeTibet / TrekkingReise Nr. 2605 Der sonnenförmige Manasarovar-See verkörpert für Buddhisten die Kräfte des Lichts. Man sagt, wer hier den Boden berührt, im See badet oder dessen Wasser trinkt, tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten! Ihre Wanderungen am See sind geprägt von der Stille der Landschaft, den klaren Farben und vom Anblick der erhabenen Kailash-Kulisse. In Darchen starten Sie zur Parikrama, der Umrundung des 6.714 m hohen Kailash. Für Hindu, Buddhisten und Bön-Anhänger ist er der heiligste Berg der Welt. Der Kailash wirkt wie ein riesiger natürlicher Tempel: Steine, Quellen und Hügel am Weg haben für die Pilger religiöse Bedeutungen. Durch goldgelbe Steppenlandschaft führt die Route durch das Tal des Götterflusses, bevor der Aufstieg zum Dölma La (5.636 m), dem Pass der Göttin Dölma, beginnt. Sie besuchen auch das sagenhafte ehemalige Königreich Guge in der beeindruckenden Schluchtenlandschaft des Sutlej. In der Ruinenstadt Tsaparang sehen Sie die bedeutendsten Fresken und Wandmalereien Tibets.
Ihr Tourverlauf 1. Tag Anreise Linienflug mit Etihad von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Kathmandu Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A] 3. Tag Kathamndu Der heutige Tag dient uns zur Erledigung diverser Formalitäten, er steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann eventuell noch durch den nördlichen Stadtteil Thamel bummeln. Vollbepackte Rikscha-Fahrer zwängen sich durch die Menge. In kleinen, überquellenden Läden bieten Händler ihre Waren an: Haushaltsgegenstände, Kleidung, Souvenirs, bunte Armbänder, Kerzen, Räucherstäbchen und vieles mehr. In den engen Gassen dieses lebendigen Viertels gibt es Buchläden mit einem umfangreichen Angebot und viele, teilweise sehr gute Restaurants, in denen Bergsteiger und Trekker aus aller Welt ihre Erlebnisse austauschen. Hotelübernachtung [F] 4. Tag Flug nach Nepalgunj Wir fliegen nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwülheiß. Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA] 5. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals, fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg auf steinigem Pfad das Thakuri-Dorf Tuling (auf ca. 2.270 m). Wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri (ca. 2.300 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m; Zeltübernachtung [FMA] 6. Tag Kermi Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt - wir queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700 m), entgegen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 790m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA] 7. Tag Yalbang Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren, teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA] 8. Tag Tumkot Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig, den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m). Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen wir nach Tumkot. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 630m; Zelt [FMA] 9. Tag Yari Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir Richtung Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Die Route führt dann in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m). Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1050m; Abstieg: 260m; Zelt [FMA] 10. Tag Sipsip In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet. In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln. Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Nach einem recht steilen Anstieg erreichen wir Sipsip (ca. 4.300 m), eine Wiese am Fuß des Passes. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA] 11. Tag Nara Lagna - Taklakot (Purang) Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile Anstieg zum etwa 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab, überqueren den Karnali und erreichen die Grenze nach Tibet. Wir werden von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht. In Taklakot wechseln wir Geld und bekommen einen Eindruck der Stadt. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; Gästehaus [FMA] 12. Tag Manasarovar-See Über den 4.675 m hohen Gula La, von dem aus wir den Kailash zum erstan Mal sehen, fahren wir am Rakastal (See) vorbei zum Südufer des Sees Manasarovar. Wir zelten in der Nähe der Trugo Gompa (4.582 m). Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; Zeltübernachtung [FMA] 13. Tag See Manasarovar Der See Manasarovar ist der höchste Süßwassersee der Welt (4.558 m), seine Ausdehnung (330 qkm Fläche) entspricht ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, am Fuß des Gurla Mandata (7.728 m), in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Wir unternehmen eine Wanderung zur Gösul Gompa. Das kleine Kloster thront auf einem Felsbuckel; von einem Hügel oberhalb der Gompa ist sogar der Kailash zu sehen. Gösul ist der Ausgangspunkt indischer Pilger zur Seeumrundung. 'Es gibt zahllose unbeschreiblich schöne Landschaftsbilder im Himalaya, im Transhimalaya und in den anderen Gegenden von Hochasien, aber die Aussicht von Gösul Gompa über den See und die umgebenden Berge übertrifft doch alles andere, was ich sah' schrieb Sven Hedin in 'Transhimalaya' (1909). Mit Geländewagen fahren wir weiter zur Chiu Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der ”Lotusgeborene') während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 1km; Camp bei der Chiu Gompa [FMA] 14. Tag Fahrt nach Thirtapuri Mit dem Auto fahren wir weiter nach Thirtapuri, bekannt für seine heißen Quellen. Der Ort liegt westlich des Berges Kailash am rechten Ufer des Sutlej-Flusses und ist nach dem See Manasarovar und dem Berg Kailash der wichtigste Pilgerort von Westtibet. In Thirtapuri befindet sich eine der heiligsten Stätten Westtibets - die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Fahrzeit: 2,5-3,5h; Zelt [FMA] 15. Tag Toling - Tsaparang Nordwestlich von Tirthapuri, eingebettet in die zerklüftete Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17.Jh. verlassen, während Tholing, unser heutiges Etappenziel, bis in die 60er-Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevolution sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben. In Tsaparang (3.800 m) gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte befindet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. ”Gebete und Meditationen in Farbe und Form, jeder Pinselstrich ein Akt höchster Konzentration' nennt Lama Anagarika Govinda diese Kunstwerke. Hinweis: Für den Besuch von Tsaparang muss vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des ”Kulturamtes' begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang besucht werden kann. Fahrzeit: 5-6h; Gästehaus oder Gastfamilien [FMA] 16. Tag Darchen Wir fahren nach Darchen (4.800 m) zum Ausgangspunkt der Kailash-Umrundung (Skt. Parikrama). Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Fahrzeit: 5-6h; einfaches Gästehaus [FMA] 17.-19. Tag Parikrama Wir brechen zu unserer 3-tägigen Kailash-Umrundung auf. An den ersten beiden Tagen legen wir eine Strecke von je 20 km und am 3.Tag von ca. 8 km zurück. Vorbei an zahlreichen Chörten und Manisteinen wandern wir in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibetischen und indischen Pilgern kommen wir am berühmten Gebetsfahnenmast, an den ”Fußabdrücken Buddhas' und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Nach etwa 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir unseren ersten Lagerplatz in 5.100 m Höhe. Aufstieg 450m, Abstieg 100m. Am zweiten Tag legen wir die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung zurück und erreichen die heiligste Stelle, den 5.600 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter ”heiliger' Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen - für die Hindu, Buddhisten, Jains und Böns - der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindu glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umwanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen wir etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Nach dem Pass kommen wir am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindu Gauri-Kund genannt wird und als heilig gilt. Der Abstieg vom Pass verläuft über einen mäßig steilen, aber guten Pfad. Wir sind mindestens ca. 10 Stunden unterwegs. Aufstieg 720m, Abstieg 880m. Die dritte Etappe führt uns an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschriftet, die der Meditation dienen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Darchen und fahren mit unseren Jeeps zur Seralung Gompa an der Ostseite des Mansasarovar-Sees Zeltübernachtungen [FMA] 20. Tag Paryang - Saga Die Fahrt nach Zentral-Tibet beginnt. Vorbei an einsam gelegenen, klaren Seen erreichen wir den Mayum La und fahren bis Paryang. Während der Weiterfahrt nach Saga bieten sich herrliche Ausblicke auf den Transhimalaya im Norden und den Himalaya im Süden. Kurz nach Sage überqueren wir über eine Brücke den Tschangpo und richten unser Lager ein. Fahrzeit: 7-8h; Zeltübernachtung [FMA] 21. Tag Zhangmu (Khasa) Vorbei am Paiku Tso, von dem aus die Gipfel des Langtang Himal und der Shishapangma gut zu sehen sind, fahren wir bis zur Ortschaft Zhangmu (Khasa). Nun ändert sich die Landschaft immer mehr: Die weiten, kargen Hochebenen Tibets liegen zurück - hinter Nyalam (3.600 m) erreichen wir die regenreiche Südseite des Himalaya. Fahrzeit: 5-6h; einfaches Hotel [FMA] 22. Tag Kathmandu Heute bewältigen wir die restlichen Kilometer auf manchmal etwas abenteuerlicher Straße bis Kathmandu. Nach der Ankunft können wir uns von der anstrengenden Fahrt erholen. Hotel [FMA] 23. Tag Kathmandu Für den Fall, dass nicht alles wie geplant verlaufen ist, haben wir in Kathmandu einen Reservetag vorgesehen. Sollte uns die Zeit zur Verfügung stehen, kann der Tag nach Wunsch gestaltet werden (fakultatives Programm). In Kathmandu können Sie den Durbar-Platz mit dem Königspalast aus dem 15. Jh. besuchen. Die Königsstadt Patan liegt etwa 4 km südlich von Kathmandu. Die Prachtbauten reihen sich rund um den Königspalast, aber auch in den verwinkelten Höfen abseits der Palastregion stößt man auf reizvolle Klosterhöfe und Tempel mit goldüberzogenen Figuren. Auf einem aussichtsreichen Hügel westlich von Kathmandu erhebt sich der Stupa von Swayambunath, das bedeutendste buddhistische Heiligtum des Kathmandu-Tales. Die vergoldete Stupa-Anlage zählt zu den ältesten der Welt und ist von einer Vielzahl von Schreinen umgeben. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [FMA] 24. Tag Rückreise Am Morgen Ankunft in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen: Die Kailash-Umrundung ist technisch einfach, durch die große Höhe jedoch sehr anstrengend. Für die Parikrama sind 3 Tage eingeplant. Während der Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636 m hohen Dölma La; 16 Tage lang befinden Sie sich während der Trekkingetappen und während der Fahrten in Höhen weit über 3.000 m bzw. über 4.000 m, denn die Talebenen Tibets liegen oft höher als die höchsten Berge Europas. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu die Hauser-Höheninformationen, die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten. Die tagelangen Fahrten in allradgetriebenen Fahrzeugen über schlechte Pisten durch das menschenleere und weite tibetische Hochland stellen extrem hohe Anforderungen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Sie erfordern von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Durchhaltevermögen und ”Sitzfleisch'. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, Sie benötigen gute Kondition. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie ggf. bitte auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache. Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge ist schlecht, Reparaturen können die Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in dem Gebiet) können die schlechten Straßen unpassierbar machen. Es kann dadurch zu Routenänderungen oder zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen. Während des Trekkings in Nepal und während des Aufenthalts in Tibet übernachten Sie meist in Zwei-Personen-Zelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des Zimmers liegen. Der Service in den ”Hotels' und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind ”anders' als bei uns. Da von chinesischer Seite der nepalesische Sherpa-Service zugelassen ist, wird Sie während des Zeltens eine unserer eingespielten Begleitmannschaften aus Nepal versorgen. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (die Teilnehmer sind für den Auf- und Abbau ihrer Zelte selbst verantwortlich und erhalten natürlich entsprechende Anleitungen) muss trotzdem für alle Mitreisenden selbstverständlich sein. Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind Voraussetzung für diese Tour. Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (wie Regenschutz, Pullover, Trinkwasserflasche usw.) bei sich tragen können. Hauptgepäck und Ausrüstung werden von der Begleitmannschaft transportiert. Kailash-Klassiker 'Trek in - drive out'. Klima Im September kann es tagsüber noch warm sein, nachts fällt die Temperatur auf unter 0°C. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub sind typisch für die besuchten Landesteile. In den Sommermonaten Juli/August kann es durch den Einfluss des Monsuns vermehrt Niederschläge geben und die Sicht kann beeinträchtig sein. Während der Reise halten Sie sich überwiegend in höheren Lagen auf und müssen sich deshalb kleidungsmäßig gegen mögliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze wappnen. Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie sowohl leichte Baumwollsachen als auch warme Kleidung (Fleece-Pullover, wind- und regenfeste Jacke etc.) sowie stabile, feste Trekkingschuhe mit Profilsohle. Für die Übernachtungen ist ein guter Schlafsack nötig, der bis minus 15°C tauglich sein muss. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach der Anmeldung zugeht. Inklusivleistungen:
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