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Annapurna-ExpressNepal / Annapurna / TrekkingReise Nr. 2813 Lernen Sie einen Teil der klassischen Annapurna- Runde auf einem kürzeren Trekking kennen! Von subtropisch grüner Landschaft verläuft die Route durch das Tal des Marsyandi-Flusses, vorbei an Reisfeldern und durch Bambuswälder in die eher karge Hochgebirgslandschaft vor den Toren Mustangs. Gebetsfahnen zeigen, dass Sie im buddhistischen Kulturraum angekommen sind. Die höchsten Berge der Welt stehen Spalier! Höhepunkt ist die Überquerung des 5.416 m hohen Thorong La (La = Pass). Gut akklimatisiert lässt sich der Aufstieg problemlos meistern, ein fantastischer Ausblick ist der Lohn! Zu beiden Seiten des Passes erheben sich stolze 6.000er und der Blick schweift bis zu den Hochebenen von Mustang.
Reiseverlauf 1. Tag Anreise Flug ab Deutschland nach Kathmandu. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Kathmandu Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel 3. Tag Mugling - Bhulbhule Wir brechen auf zu einer 6-stündigen Fahretappe (ca. 200 km) ins Marsyandi-Tal (Nähe Pokhara) nach Besisahar (800 m) und wandern von dort nach Bhulbhule. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 6-7h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 0m; Lodge [FA] 4. Tag Ngadi - Jagat Auf unserer Route durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Oft bieten sich weite Ausblicke auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Wir kommen zum Ort Ngadi, überqueren den Zufluss des Ngadi Khola (900 m) und steigen dann zum Dorf Bahundanda (1.250 m) auf. Zwischen Manaslu und Annapurna hat sich der Marsyandi eine sehr tiefe Schlucht gebahnt. Mitunter ist nur das Getöse des Wassers zu hören, der Fluss aber nicht zu sehen. Weiter nordwärts wandern wir über Syange nach Jagat (1.200 m), das an einem bewaldeten Berghang liegt. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 200m; Lodge [FA] 5. Tag Chamje - Dharapani Je weiter wir flussaufwärts gehen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises, z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit flachen Dächern. Im Talgrund durchwandern wir die tief eingegrabene Schlucht. Eichenwälder umgeben uns, wir sehen sprudelnde Wasserfälle auf beiden Seiten des Tals. Zwischen dem Dorf Chamje und unserem Ziel Dharapani (1.900 m) queren wir den Fluss mehrmals. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 150m; Lodge [FA] 6. Tag Latamarang - Chame Wir wandern entlang des Marsyandi, kommen durch Mischwald und vorbei an Feldern und Obstplantagen. Wir queren Seitenbäche und laufen durch kleine Siedlungen. Auf und ab führt die Route über das Dorf Latamarang (2.450 m) bis zum 2.650 m hohen Verwaltungsort Chame. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 150m; Lodge [FA] 7. Tag Bharatang - Pisang In Chame wechseln wir zur rechten Talseite und wandern über Bharatang (2.900 m) weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald teils steil bergan. Beim Aufstieg aus dem engen Tal zum Ort Pisang (ca. 3.300 m) eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna II und den Pisang Peak (6.091 m). Gehzeit: 5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 150m; Lodge [FA] 8. Tag Ghyaru - Manang Nun verengt sich das Tal wieder zu einer Schlucht. Wir folgen dem Pfad auf der östlichen Seite des Flusses, wandern durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht es steil hinauf nach Ghyaru. 2 Stunden folgen wir einem Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den Annapurna Himal bieten, bis zum traditionellen Dorf Ngawal. Unter uns, auf einer Hochebene, liegt die Flugpiste von Hongde (3.350 m). Der Abstieg führt nach Mungji, wo wir unsere letzte Brücke über den Marsyandi passieren. Über die Siedlung Braga (3.450 m) wandern wir zum Verwaltungszentrum Manang (3.500 m), einem hübschen Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III gespeist wird. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Lodge [FA] 9. Tag Yak Kharka Bald hinter dem Ort teilt sich das Hochtal. Unser Weg führt nordwärts im Kone-Tal zum Thorong La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die alpine Landschaft. Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir zum Weiler Yak Kharka, wo wir in ca. 4.000 m Höhe in einer einfachen Lodge übernachten. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 550m; Lodge [FA] 10. Tag Churi Lattar - Thorong Phedi Über das letzte Dorf Churi Lattar (4.150 m) kommen wir nach Thorong Phedi (4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Vor unserer ”Königsetappe' sind wir nur einen halben Tag unterwegs, können den Rest des Tages also ausruhen und neue Kräfte sammeln. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 450m; Lodge [FA] 11. Tag Thorong La - Muktinath Der anstrengendste Teil der Tour steht uns bevor: die Überquerung des Thorong La. Heute müssen wir die lange Etappe bis Muktinath bewältigen. Noch vor Tagesanbruch geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in Serpentinen über steiniges Gelände hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit Jahrhunderten wird dieser Weg von den Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt. Es ist sehr wichtig, langsam und stetig zu gehen. Erschwerend können sich die Höhe und möglicher Schneefall auswirken. Je nach Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir 4 - 6 Stunden für die 1.000 Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein prachtvolles Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte 6.000er. Der Abstieg verläuft erst gemächlich, dann steiler bergab. Über Geröllfelder erreichen wir den Beginn des Hochtals und wandern über den begrünten Talboden nun hinab nach Muktinath (3.700 m). Etwa 1.700 Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3 - 4 Stunden in einer Lodge im berühmten Pilgerort eintreffen. Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1700m; Lodge [FA] 12. Tag Muktinath - Jomsom Wir besuchen den Wallfahrtsort und steigen über einige Weiler und vorbei an einigen Gompas (=Klöstern) nach Jomsom ab. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1000m; Lodge [FA] 13. Tag Flug nach Kathmandu Über Pokhara fliegen wir nach Kathmandu. Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Hotel [F] 14. Tag Kathmandu Wir besuchen die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz der Kumari, der ”lebenden' Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Basarstraßen am Tempel der Annapurna-Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast können wir (fakultativ) Swayambunath besichtigen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten. Er erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Tal von Kathmandu. 365 Stufen führen vom Fuß des ”Affentempels' immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne bietet sich eine schöne Aussicht über das Kathmandu-Tal; manchmal kann man einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikscha fahren. Abends treffen wir uns zu unserem typisch nepalesischen Abschiedsessen. Hotel [FA] 15. Tag Rückreise Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung: wir besuchen Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir im Uhrzeigersinn pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich, werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront. Abends werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. [F] 16. Tag Ankunft Ankunft in Deutschland Charakter der Tour und Anforderungen: Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour für geübte Bergwanderer. Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die Dörfer miteinander verbinden. Die Tagesetappen sind ausgewogen; im Aufstieg sind zwischen 200 und 900 Höhenmeter, im Abstieg zwischen 150 und 300 Höhenmeter zu überwinden. Die Gehzeiten schwanken zwischen 4 und 8 Stunden. Eine Ausnahme bildet der 11.Tag: Die Überquerung des Thorong La kann bis zu 12 Stunden Gehzeit in Anspruch nehmen. An diesem Tag sind 1.000 m im Auf- und 1.700 m im Abstieg zu meistern und am folgenden Tag nochmals 1.000 m im Abstieg. Wegen seiner Höhe und eventuell schwieriger Witterungsverhältnisse darf der Thorong La (5.416 m) nicht unterschätzt werden. Vorausgesetzt werden eine gewisse körperliche und psychische Belastbarkeit sowie Gemeinschaftsgeist, eine sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände). Achten Sie beim Trekking bitte auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich den veränderten Verhältnissen (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten) anpasst. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr einer Höhenkrankheit, die zum Abbruch der Tour führen kann. Konsultieren Sie vor Reisebeginn bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Waldläufe, ausgedehnte Wanderungen und/oder Bergtouren usw. für diese Tour vorzubereiten. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks. Sie tragen nur das Notwendigste für den Tag (Regenschutz, warme Jacke, Mütze, Handschuhe, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in Ihrem Rucksack und können die Landschaft ”unbeschwert' genießen. Kurzversion der Annapurna-Umrundung bis Jomosom; führt durch alle Klimazonen; abwechslungsreiche Route. Klima Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Ausrüstung Für diese Reise benötigen Sie Bergschuhe mit griffiger Profilsohle sowie bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, warme Jacke, ggf. Daunenjacke, Regenschutz, Handschuhe, Mütze usw.) und einen guten Schlafsack (für die Wintermonate: Komfortbereich bis minus 10°C, da die Schlafräume der Lodges nicht beheizt sind). Sie sollten sowohl atmungsaktive als auch warme Kleidung (warme Unterwäsche, Pullover/Fleece etc.) mitnehmen, da die Temperaturen nachts - besonders in den Wintermonaten - unter den Gefrierpunkt sinken können. In der Hochregion zwischen Manang und Muktinath kann das Thermometer nachts durchaus bis minus 15°C anzeigen. Tagsüber wird es infolge der intensiven Sonneneinstrahlung angenehm warm. Gepäck Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.). Inklusivleistungen:
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